Im Grundzyklus war die Rede von "ein Werkzeug nutzen". Das ist der eigentliche Gamechanger von Agentic Coding: Das Modell schreibt nicht nur Text — es kann konkrete Aktionen auslösen und bekommt ein echtes Ergebnis zurück.
Jedes dieser Werkzeuge ist im Grunde eine klar definierte Funktion mit einer Beschreibung — "liest den Inhalt einer Datei", "führt einen Shell-Befehl aus und gibt die Ausgabe zurück". Das Modell entscheidet selbst, welches Werkzeug es für den nächsten Schritt braucht, ruft es auf und liest das Ergebnis, bevor es weitermacht.
Wichtig: Werkzeuge sind kein Freifahrtschein. Du legst fest, welche Werkzeuge überhaupt zur Verfügung stehen, und bei heiklen Aktionen (Dateien löschen, etwas ins Internet schicken, Code committen) wird — je nach Einstellung — erst bei dir nachgefragt. Mehr dazu im Schritt Mensch im Loop.