Jedes Agentic-Coding-Werkzeug — egal ob Claude Code, Cursor oder ein anderes — läuft im Kern denselben Zyklus. Das ist die wichtigste Grafik dieser ganzen Seite: Wenn du nur eine Sache mitnimmst, dann diese.
Du gibst eine Anweisung. Der Agent überlegt sich einen ersten, kleinen Schritt, nutzt dafür ein Werkzeug — etwa eine Datei lesen oder einen Testlauf starten — und bekommt ein echtes Ergebnis zurück. Er prüft dieses Ergebnis (lief der Test durch? stand die Funktion da, wo er sie erwartet hat?) und entscheidet: reicht das, oder braucht es noch einen Schritt? Dann beginnt die Runde von vorn, bis die Aufgabe erledigt ist.
Entscheidend ist: Jede Runde baut auf einem echten Ergebnis auf, nicht auf einer Vermutung. Der Agent rät nicht, ob sein Code funktioniert — er lässt den Test laufen und sieht es. Das ist der Unterschied zu einer einzelnen, langen Textantwort.
Die einzelnen Stationen dieses Loops — was ein Werkzeug eigentlich ist, was im Kontext steckt — sehen wir uns jetzt einzeln an.